Ausflug um den Obersee

Die Powerantsmitglieder trafen sich in Lachen mit ihren Bikes für eine abendliche Oberseerunde. In Bollingen wurde das mitgenommene Nachtessen grilliert und danach mit bester Laune bis nach Mitternacht geplaudert. Auch Roman traf mit seinem Bus in Bollingen direkt ein, nachdem er seine Jungs aus dem Training im Lido Rapperswil abgeholte hatte.

Erfolgreiche Sammelaktion – Gönnerverein schafft Familienbus an

Vieles hat sich im Leben von Roman Späni seit der Rückkehr aus der Reha in Nottwil im Mai 2020 geändert. Trotz vieler Hürden meistert er den Alltag eindrücklich. Was noch fehlte für eine massive Steigerung der Mobilität und der Selbständigkeit, war der ersehnte Familienbus.

Anfangs Feburar 2021 war es soweit. Der Gönnerverein Power Ants zur Unterstützung von Roman Späni zahlt heute rund 200 Mitglieder. Dank der erfolgreichen Sammelaktion konnte der Gönnerverein einen Allrad-Familienbus anschaffen, der perfekt auf Romans Bedürfnisse umgebaut wurde. Roman kann selbständig mittels Hebebühne ins Fahrzeug gelangen und dank Umbauten am Cockpit, die stark an die Schalthebel eines Flugzeuges erinnern, das Auto selber fahren. Dies natürlich erst, nachdem Roman Fahrstunden mit dem neuen Auto genommen hatte und seine Fahrtauglichkeit unter Beweis stellen konnte. Nach erfolgreicher Fahrprüfung durfte er überglücklich den Führerausweis entgegen nehmen.

Der Höfner hat erneut eine tolle Reportage über Romans Fortschritte und die Anschaffung des Familienbusses durch den Gönnerverein gemacht. So konnte sich Roman dankbar zeigen, obwohl er persönlich dank Spracherkennung per Email bei allen Gönnern bedankt hatte.

Erste Anschaffung durch Gönnerverein

Der Gönnerverein hat für Roman das gewünschte Daybed angeschafft. Die motorisierte Relaxliege erlaubt es ihm, die gewünschte Körperhaltung bei einer Pause einzunehmen. Auch die Transfers kann er fast selbständig durchführen, was auf dem Sofa nicht möglich gewesen war.

Dank der super Beratung und grossen Unterstützung der Robert Ruoss & Co. AG aus Schübelbach konnte das Dadybed perfekt auf Romans Bedürfnisse angepasst werden.

So kann Roman mit der Familie im Wohnzimmer sein, wenn er sich ausruhen oder seinen Körper umlagern möchte. Welch‘ eine Wohltat, wenn Roman bei einer Pause eine bequeme Position einnehmen kann.

Vielen Dank allen Gönnern, die hierzu mit ihrer Unterstützung beigetragen haben.

Erste Fahrstunde für Roman

Aufgrund der Abstandsregeln zwischen Patienten und Betreuern konnte Roman während seines Reha-Aufenthalts nicht mit den Auto-Fahrstunden beginnen. Ende Juli stand endlich die erste Probe-Fahrstunde mit einem Experten an, der Romans Fahrtauglichkeit beurteilen sollte. Roman war gespannt, wie das sein würde – als langjähriger Autofahrer kann man es sich ja kaum vorstellen. Alles ging gut und Roman konnte den Experten überzeugen, dass er bereit ist für die Fahrschule. Romans Fazit: «Kein Landschaden und niemanden über den Haufen gefahren!» Hoffen wir, dass dies auch in den kommenden Jahren so bleiben wird.

Roman nutzte die Gelegenheit des Besuchs in Nottwil für eine Probefahrt mit dem Handbike. Das getestete Modell verfügte über einen Nabenmotor wie er z.B. bei E-Bikes eingesetzt wird. Roman fühlte sich sofort wohl mit dem Gefährt. Ob es daran lag, dass die Probefahrt auf der Leichtathletik-Rundbahn stattfand?

Momentan ist Roman noch mit dem Swiss-Trac unterwegs. Das Handbike wäre allenfalls eine gute Alternative, da es schneller und handlicher ist als der schwere «Traktor».